Autor Thema: Tintenfraß - Wer kennt sich da genau aus?  (Gelesen 2144 mal)

areich

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Tintenfraß - Wer kennt sich da genau aus?
« am: 01. August 2005, 19:27:36 »
Moin Schreibefreunde,

war heute bei einem Buchbinder, um einige Seiten meines neuen Leerbuches leimen zu lassen. Dort fragte ich auch nach der zu diesem Zwecke besten Tinte (bester Zweck = hier:dauerhafte Haltbarkeit, auch über sehr lange Zeit hinweg).
Er riet mir, Tinte selber in der Apotheke anrühren zu lassen nach bestimmten Rezepturen eines Herrn W. Wächter (sehr bekannte Persönlichkeit in der Restaurierung von alten Papieren, Lehrstuhl Uni Leipzig).
 Als Grund nannte er den Tintenfraß, der in Schüben ab ca. 100 Jahren beginnen würde.
Meines Wissens ist der Tintenfraß aber ein Ereignis, daß vor allem nach der Nutzung von Eisengallustinten (siehe auch fachmännisch erklärt: http://www.zfb.com/download/tintenfrass_02_small.pdf)
auftaucht.
Was wißt Ihr über die Haltbarkeit und die Reaktionen von Tinten? Würde gerne mit Dr. Jansens handgearbeiteten Tinte in das Buch schreiben.

Grüße
Alex
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- Oft ist Kontinuität erst im Rückblick sichtbar. -
(Batessohn, Mary C.)
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steiner

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Re:Tintenfraß - Wer kennt sich da genau aus?
« Antwort #1 am: 02. August 2005, 08:39:14 »
Hallo Alex,

also habe von solchen Problemen auch nur in Zusammenhang mit Eisengallus-Tinte gehört. Zudem bestand bei alten Papieren ja oft das Problem, dass diese in den 20er, 30er Jahren mit zu viel Säure hergestellt wurden und sich deshalb irgendwann selbst \"auflösen\".

Viele Grüße,
Michael
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