Autor Thema: Dörrbecker – eine etwas andere Festschrift  (Gelesen 1485 mal)

hotap

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Dörrbecker – eine etwas andere Festschrift
« am: 15. Juli 2012, 14:17:45 »
Hallo zusammen,

ich war in ganz anderer Angelegenheit – von Herbst 1976 bis Jahresende 1978 befand sich mein Lebensmittelpunkt in Bookholzberg (Luftlinie Bremen Stadtmitte bis Bookholzberg Dorfmitte ca. 18 Km.), Gemeinde Ganderkeese – im Internetantiquariat unterwegs.
Unter vielen Ergebnissen, die mir angezeigt wurden, befanden sich auch Angebote mit folgender Überschrift:
Bremen Sögestraße 36/38 Festschrift Dörrbecker Papierhandlung 1936

[

Dörrbecker? Bremen?
Na klar, die Firma gibt es heute noch und ein Nachkomme der früheren Eigentümer ist uns ja bestens bekannt.
Also habe ich nicht lange gezögert, den „Kaufen-Button“ angeklickt und die Euro 18,- blind riskiert. Vier Tage später hielt ich das „alte Schätzken“ in den Händen – und wurde nicht enttäuscht.

In diesem kleinen Büchlein zum 75 JÄHRIGEN JUBILÄUM der Firma G. A. Dörrbecker von „Henny Durlach“, erfährt der interessierte Leser/die interessierte Leserin zuerst einmal etwas über die Geschichte der Bremer Sögestraße, der heutigen Bremer Hauptgeschäftsstraße.

Ab Seite 18 erfahren wir nun, wann und wie es zur Gründung der Dörrbecker Papierhandlung durch G. A. Dörrbecker kam – mit kleinen Einblicken in den Verkaufs- bzw. Übernahmevertrag. Auch auf die damalige(n) Wirtschaftslage(n) wird verwiesen und das ein 15-jähriger Lehrling viele Jahre später Mitgesellschafter wurde und seitdem die Firma Dörrbecker von der Familie Hübener geführt wurde.

Interessant für mich zu erfahren war, dass G. A. Dörrbecker seine erste Kaufmännische Ausbildung in Letmathe (heute Stadtteil von Iserlohn, Sauerland) erhalten hatte. Letmathe war damals Nachbarstadt von Hohenlimburg (heute Stadtteil von Hagen/Westf.). Und Hohenlimburg war nach Bookholzberg bis Herbst 1982 mein damaliger Lebensmittelpunkt. Oh, ich schweife ab…

Auch wenn unsere Lieblinge, die Schreibgeräte, nicht besonders erwähnt werden, finde ich doch, dass es ein sehr informatives Büchlein ist und man viel über die damaligen Verhältnisse erfahren kann.



Das Büchlein hat ein Format von ca. 18 X 23,5cm und einen Inhalt von 36 Seiten plus Umschlagseiten. Gedruckt wurde es, wie ich meine, auf feinem Bütten.
Mit vielen, eingeklebten, Fotos.

Mit freundlichen Grüßen
Günter

admin

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Re: Dörrbecker – eine etwas andere Festschrift
« Antwort #1 am: 17. Juli 2012, 11:35:44 »
Hallo Günter,

cool! Vielen Dank für Deinen Bricht! Insbesondere das Foto unten links ist beeindruckend ;-)

Viele Grüße
Michael

penparadise

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Re: Dörrbecker – eine etwas andere Festschrift
« Antwort #2 am: 20. Juli 2012, 14:44:17 »
Danke Günter für die Rezension "unserer" Festschrift von 1936.

Es gibt eine Fortsetzung davon, die diese Festschrift als Faksimile-Druck beinhaltet und von dem (zumindest hier sehr) bekannten Bremer Autor Hermann Gutmann weitergeschrieben wurde. Der Titel lautet: "125 Jahre Leben, Arbeiten und Handeln in der Sögestraße" und erschien — wen wundert's — zum 125-jährigen Firmenjubiläum von Dörrbecker im Jahre 1986.  ;)

Liebe Grüße,  Axel
LG Axel

Montblanc-Sammler seit 1968.
Spezialgebiete:
Alles von 1906 - 1939,
Meisterstücke 1924 - 1959,
Limiteds 1992 - 2006.
bitte keine PMs schicken

hotap

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Re: Dörrbecker – eine etwas andere Festschrift
« Antwort #3 am: 20. Juli 2012, 14:59:58 »
Hallo Axel,

wie das Leben so spielt, ist gestern die Festschrift zu eurem 125-jährigem Bestehen gestern hier, in einem wirklich fast neu zu nennendem Zustand, eingetroffen.
Aaaber, meine liebe Monika hat das Buch sofort konfisziert, da ich das Buch erst am Monatsende zum Geburtstag bekommen soll. Tja, muss ich eben warten.

Ja, ich habe es gelesen, dass die Festschrift aus dem Jahr 1936 als Faksimile-Druck im Buch vorhanden ist. Auch wenn ich jetzt die 1936er Festschrift quasi doppelt habe, macht das aber nichts, denn wenn es geht, soll es schon bei mir immer das Original sein.

Viele Grüße
Günter