Autor Thema: Verbogene Feder?  (Gelesen 6561 mal)

Hans-Dieter

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Verbogene Feder?
« am: 26. April 2012, 18:20:46 »
Hallo,

bei meinem Meisterstück ist die Feder minimal "verbogen".
D.h. wenn man sich die Spitze von vorne ansieht, steht der eine Flügel minimal höher als der andere und die Federfläche ist also nicht eben bzw. plan. Sie scheint mir auch nicht ganz genau zentriert zu sein.
Ist dies innerhalb der Toleranzen?
Mir ist der Füller nie heruntergefallen oder ähnliches (Zumindest nicht ohne Kappe ;-) ). Auch der Tintenfluß erscheint mir ok zu sein.
Es handelt sich dabei schon um einen etwas älteren Füller, jedoch bisher unbenutzt. Erst ich benutze ihn nun einige Zeit.
Was meint Ihr Profis dazu... lies sich leider nicht fotografieren.
« Letzte Änderung: 26. April 2012, 18:34:20 von Hans-Dieter »

admin

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Re: Verbogene Feder?
« Antwort #1 am: 26. April 2012, 19:44:29 »
Hallo Hans-Dieter,

schau Dir mal folgenden Artikel an, da wird alles erklärt (und besser könnte ich es auch nicht beschreiben):
http://nibs.com/Article6.html

Viele Grüße
Michael

Hans-Dieter

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Re: Verbogene Feder?
« Antwort #2 am: 27. April 2012, 17:00:53 »
Hallo Michael,

vielen Dank für den Link.
Ich habe mir die Informationen mehrmals gut durchgelesen.
Meine Frage wurde allerdings daraus noch nicht ganz genau beantwortet.
Der "Höhenunterschied" zwischen den beiden Flügeln beträgt bei mir ungefähr eine halbe Blattstärke von normalem Druckerpapier. Also wirklich gerade zu erkennen. Sowohl an der Spitzenunterseite, als auch wenn man von oben darauf schaut.
Ich habe selbst schon vorsichtig versucht daran zu "biegen", aber er springt stets in die Ursprungslage zurück.
Ich bin von einer Waterman Stahlfeder L auf diesen Füller umgestiegen. Es stand zwar mal M drauf, aber er kommt mir doch sehr schmal vor. Möglicherweise ist es ein F.
Ich weiß, dass Ferndiagnosen natürlich sehr schwer sind, aber bevor ich damit nun in die Boutique renne und dort die Leute scheu mache, daher die Frage, ob dieser marginale Höhenunterschied "ok" ist, oder ob ich einen Federtausch/Reparatur veranlassen sollte. Natürlich kommt mir die Feder etwas kratziger vor als mein alter Waterman, da sie viel schmaler ist, aber möglicherweise könnte der MB ja "besser" schreiben als er es jetzt tut ;-)
Vielen Dank,
Hans-Dieter.

admin

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Re: Verbogene Feder?
« Antwort #3 am: 27. April 2012, 21:22:15 »
Hallo Hans-Dieter,

zwischen den Federschenkeln sollte keinerlei Höhenunterschied sein, das ist auf jeden Fall nicht normal. Genau dieser Höhenunterschied bewirkt, dass die Feder nicht sanft über das Papier gleitet, sondern eben (etwas) kratzt. Vielleicht kannst Du ja in den Laden gehen, in dem Du den Füllhalter gekauft hast ?... die können die Feder sicher vor Ort "richten".

Viele Grüße
Michael

Hans-Dieter

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Re: Verbogene Feder?
« Antwort #4 am: 27. April 2012, 21:28:40 »
Danke, das hilft mir bedeutend weiter.
Ich wusste doch, dass da irgendwas nicht stimmt, weil mich der Füller von Anfang an nicht vom Hocker gehauen hat...
Der Füller ist gute 15 Jahre alt und wurde, laut Vorbesitzer, nie von ihm verwendet. Erst ich nutze ihn seit einigen Wochen.
Daher bringe ich ihn morgen mal in die MB Boutique hier bei mir in Hamburg und höre mir mal an, was die mir so zu sagen haben.
Nochmals danke für die schnellen und kompetenten Antworten!
Viele Grüße!

admin

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Re: Verbogene Feder?
« Antwort #5 am: 29. April 2012, 16:32:27 »
Viel Erfolg!



Hans-Dieter

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Re: Verbogene Feder?
« Antwort #6 am: 15. Mai 2012, 19:50:25 »
Sorry für die verspätete Rückmeldung.
Aber lieber spät als nie  ::)
Der gute Herr in der Boutique meinte, dass der Füller überaus gut schreiben würde und keinen Mangel an der Feder hätte. Es würde sich um eine F Feder handeln.
Kein Wunder, dass ich mit meiner Erwartungshaltung, eine M Feder zu haben, von der Feder enttäuscht war.
Werde nun die 200 EUR (Federwechsel + Austausch des Unterteils) wohl in die Hand nehmen müssen und mir eine M oder B Feder einbauen lassen.
Alternativ werde ich mal auf dem Gebrauchtmarkt nach einem 144er schauen. Denn gut schreiben tut die F Feder ja nun wirklich..  ;)